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FSME-Impfung
Verhindert werden Erkrankungen an FSME durch die Schutzimpfung.
Dabei werden abgeschwächte Krankheitserreger in den Muskel gespritzt. Sie bewirken im Organismus des Impflings eine Antikörperbildung gegen FSME-Viren.
Impfschema
Sicherer Schutz vor Erkrankung ist erst nach drei Impfungen zu erwarten. Nach der Erstimpfung erfolgt zwei bis zwölf Wochen später die Zweitimpfung. Die dritte Impfung gibt es sechs Monate nach der zweiten.
Soll der Impfschutz aufrecht erhalten werden, muss alle drei bis fünf Jahre eine Auffrischungsimpfung erfolgen.
Schnellimmunisierung
Alternativ für Eilige kann die Impfung bereits sieben und 21 Tage nach der Erstimpfung wiederholt werden. Eine Auffrischung sollte dann nach einem und drei bis fünf Jahren erfolgen.
Wer sollte sich impfen lassen?
Jeder, da der Landkreis Fürth zum Risikogebiet erklärt wurde. Urlauber sollten sich rechtzeitig vor Urlaubsantritt informieren, ob in ihrem Urlaubsgebiet FSME verbreitet ist.
Impfärzte und Gesundheitsämter haben Landkarten, in denen FSME-Gebiete eingetragen sind.
Risikopersonen (Wald- und Forstarbeiter, Jäger, Landwirte) in FSME-Gebieten sollten generell geimpft werden.
Und wer schützt vor Borreliose?
Borrelien sind eine Bakterienart, die ebenfalls von mitteleuropäischen Zecken übertragen wird. Neben Hautausschlag, Gelenkschwellungen und Fieber können auch sie Hirnhautentzündungen und Lähmungen verursachen. Borrelien sind weiter verbreitet als FSME-Viren. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es derzeit noch nicht. Allerdings kann die Borreliose gut mit Antibiotika behandelt werden.
Nach dem Zeckenbiss
Bemerkt man eine festgebissene Zecke, kann man sie entfernen, besser noch, entfernen lassen.
Mit speziellen Zeckenzangen oder normalen Pinzetten kann der Zecke vorsichtig zu Leibe gerückt werden. Wichtig ist die Entfernung des Kopfes.
Ungeübte Manipulationen sollten unterbleiben. Denn sie veranlassen die Zecke, erst recht infizierten Speichel in den Bisskanal abzugeben. Reißt bei erfolglosen Zeckenentfernungen der Kopf des Parasiten ab, kann er in der Haut des Opfers überdies zu örtlichen Entzündungsreaktionen führen.
Einen gewissen Schutz bietet die Anwendung von Insektenabwehrmitteln und das Tragen geeigneter Bekleidung bei Aufenthalten im Wald:
Langärmelige Oberteile und lange Hosen, ergänzt durch eine leichte Kopfbedeckung, bieten dem Holzbock kaum Angriffsfläche.